Die Costa Deliziosa sticht heute in Triest für eine Italien-Kreuzfahrt in See

Die Costa Deliziosa sticht heute in Triest für eine Italien-Kreuzfahrt in See . Foto: Costa Crociere
Die Costa Deliziosa sticht heute in Triest für eine Italien-Kreuzfahrt in See . Foto: Costa Crociere

Costa Crociere nimmt den Betrieb wieder auf. Die Costa Deliziosa wird als erstes Schiff aus der Flotte der italienischen Reederei wieder mit Gästen an Bord in See stechen. Heute um 17 Uhr wird die Costa Deliziosa ab Triest zu einer einwöchigen Fahrt aufbrechen und unter hohen Sicherheitsvorkehrungen an Bord die Route «Das Beste von Italien» befahren. Angelaufen werden die Häfen von Bari, Brindisi, Corigliano-Rossano, Siracusa und Catania. 

„Wir sind hocherfreut, nach mehr als fünf Monaten ohne Kreuzfahrten endlich wieder Gäste an Bord begrüßen zu dürfen und sind über den Neustart mit einer Fahrt innerhalb Italiens sehr glücklich. Die Entscheidung, den Betrieb als italienische Reederei mit ausschließlich italienischen Gästen wieder aufzunehmen, spiegelt unsere tiefe Verbundenheit zu diesem Land wider, unter dessen Flagge wir bereits seit mehr als 70 Jahren unterwegs sind“, erklärt Michael Thamm, CEO Costa Group & Carnival Asia. „In den vergangenen Wochen haben wir eng mit den italienischen und EU-Behörden sowie Experten aus der Wissenschaft an der Ausarbeitung von tragfähigen Gesundheits- und Schutzkonzepten gearbeitet, um unseren Passagieren wieder einmalige Erlebnisse auf dem Meer ohne Risiken anbieten zu können. Gleichzeitig behalten wir die aktuelle Lage hinsichtlich einer schrittweisen Rückführung unserer gesamten Flotte auf die Meere ab Oktober im Blick. Wir hoffen, nach und nach auch wieder Gäste aus allen anderen europäischen Märkten auf unseren Schiffen zu begrüßen“. 

Die Passagiere der ersten drei Kreuzfahrten auf der Costa Deliziosa im September werden ausschließlich italienische Staatsbürger oder in Italien wohnhafte Personen sein. Auch wird nur eine beschränkte Anzahl Passagiere mit auf die Reise gehen, um Social Distancing an Bord jederzeit garantieren zu können. Die Infrastrukturen und Unterhaltungsangebote wurden entsprechend angepasst. 

Das neue Costa Sicherheits- und Schutzkonzept, das gemeinsam mit wissenschaftlichen Experten erarbeitet wurde, sieht unter anderem regelmäßige COVID-19-Tests und Temperaturmessungen für alle Passagiere und Crew-Mitglieder vor. Alle Passagiere müssen in Triest einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und werden sowohl einer Temperaturmessung als auch einem Antigen-Schnelltest für COVID-19 unterzogen. Gäste werden erst zum Einschiffen zugelassen, wenn sie negativ getestet wurden. Bei einem positiven Testergebnis wird ein zusätzlicher PCR-Test durchgeführt. Nur wenn dieser negativ ist, kann die Person an Bord. Die Crew-Mitglieder haben vor dem Boarding in Triest eine 14-tägige Quarantäne hinter sich und wurden ebenfalls regelmäßig auf COVID-19 getestet. 

Während der Kreuzfahrt sind die Exkursionen und Touren so geplant, dass Social Distancing eingehalten werden kann. In allen angefahrenen Destinationen dürfen Passagiere nur von Bord, wenn sie sich den von Costa speziell entwickelten Ausflügen in Kleingruppen anschließen. Auf diesen Touren können die Gäste verschiedene Sehenswürdigkeiten in der Umgebung der Häfen entdecken. Dazu gehören Städte und Ortschaften wie Lecce, Ostuni, Otranto, Alberobello, Gallipoli, Taormina, Noto, Modica, Ragusa oder Sibari. 

Das gastronomische Angebot und Entertainmentprogramm an Bord wurden in Einklang mit dem Sicherheitsprotokoll angepasst, ohne dass das typische Ambiente einer Costa Kreuzfahrt darunter leidet. Zum Beispiel werden Live-Shows öfter und vor reduziertem Publikum aufgeführt, es gibt Restaurants mit Service statt Selbstbedienung in den Buffetrestaurants. Die Sitzkapazitäten in den Theatern, der Show Lounge, Bars und Restaurants wurden angepasst und der Eintritt ins Spa, die Pools und dem Miniclub für Kinder wird gestaffelt. Auch die Reinigung und Desinfektion in allen Bereichen an Bord, einschließlich der Kabinen, wird verbessert, während die medizinische Versorgung an Bord deutlich ausgebaut wird. Weitere Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen sind die Verwendung von Gesichtsmasken, wann immer nötig, Spender von Handdesinfektionsmitteln auf dem ganzen Schiff und die Einführung von Selbstbedienungs-Säulen zum Fiebermessen. 

Die Costa Deliziosa wird noch bis Ende 2020 ab Triest Kreuzfahrten nach Italien und später wieder nach Griechenland anbieten. Als nächstes Schiff aus der Flotte wird die Costa Diadema ihren Betrieb wieder aufnehmen, und zwar ab dem 19. September ab Genua. Wie die Costa Deliziosa wird auch die Costa Diadema vorerst nur italienische Häfen anlaufen und italienische Gäste an Bord begrüßen. Sie wird auf ihrer Route in Civitavecchia/Rom, Neapel, Palermo, Cagliari und La Spezia anlegen. Ab Oktober kommt dann das Flaggschiff der Reederei, die Costa Smeralda, wieder zurück. Die Costa Firenze, das neue Schiff der Reederei, das momentan von Fincantieri in der Marghera-Werft gebaut wird, erlebt ihre Indienststellung im Dezember. 

Michael Thamm blickt mit viel Optimismus auf die kommenden Monate: «Der Neustart unserer Kreuzfahrtschiffe ist eine riesige Chance, nicht nur für unser Unternehmen, sondern für die ganze Industrie, von den Schiffbaufirmen über die Zulieferwerke bis zur gesamten Wirtschaft. Der Hafen von Triest könnte künftig eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Kreuzfahrtengeschäfts auf dem adriatischen Meer spielen. Auch deshalb haben wir Triest als Anlegehafen für die Fahrten der Costa Deliziosa bis Ende des Jahres ausgewählt. Gleichzeitig verstehen wir den Neustart auch als große Verantwortung, die wir gegenüber unseren Passagieren, Crews und Behörden wahrnehmen müssen und werden. Aus diesem Grund sind wir bei der Ausarbeitung der Schutz- und Sicherheitskonzepte keinerlei Kompromisse eingegangen. Wir werden dafür sorgen, dass diese Konzepte einwandfrei funktionieren und sind froh über das tolle Teamwork der letzten Wochen und Monate mit allen Interessensgruppen und Behörden aller Häfen, die wir mit unseren Schiffen anlaufen werden.“ 

Das Unternehmen informiert umfassend über die geltenden Hygiene-Protokolle und Maßnahmen auf seiner Website.